Gesund lebende Frau sitzt im Schneidersitz

Besser gesund leben – 21 einfache Tipps für einen gesünderen Alltag

Wie gesund bist du? Wie gesund ist deine Ernährung? Machst du regelmäßig Sport? Trinkst du mindestens 8 Gläser Wasser pro Tag? Bekommst du genug Schlaf? Praktizierst du einen gesunden Lebensstil? Dies sind alles Fragen, die wir uns in unserem Optimierungswahn vielleicht täglich stellen. Dabei brauchen wir gar nicht so streng mit uns sein und jede Aktion aufs genaueste zu bewerten. Häufig reicht das Drehen an ein paar ganz kleinen Schrauben im Alltag, damit es unserem Körper spürbar besser geht!

Um die wichtigen Organe wie Niere, Herz, Lunge, Gallenblase, Magen, Darm, usw., die allesamt noch super funktionieren, machen wir uns erst Gedanken, wenn es zu spät ist. Bei einem ungesunden Lebensstil kommen solche Gedanken leider früher als uns lieb ist. Das Leben ist schön und genau deshalb solltest man nicht mit leicht vermeidbaren Gesundheitsproblemen auf der Strecke bleiben.

Dabei sei allerdings auch noch einmal angemerkt, dass ein bewusster Lebensstil mehr als nur gesundes Essen und ausreichend Bewegung erfordert. Mentale Stärke, ein gesundes Selbstbild und Bewusstsein zählen auch dazu.

Wir haben hier eine kleine Liste mit Tipps, mit denen man ganz einfach besser gesund leben kann für Dich zusammengestellt, damit auch Du ganz einfach im Alltag deinem Körper und Geist etwas gutes tun kannst..

21 Tipps, um gesund zu leben:


1. Trink mehr Wasser. Die meisten von uns trinken viel zu wenig Wasser. Wasser ist essentiell damit unser Körper richtig funktioniert. Über 60% unseres Körpers aus Wasser. Da wir tagtäglich durch den Toilettengang, Schweiß und Atmen Wasser verlieren, müssen wir unsere Wasserzufuhr wieder aufstocken.

Außerdem hilft Wasser beim Abnehmen. Eine health.com Studie zeigt, dass Übergewichtige, die ausreichend Wasser zu sich nahmen, 2,5 Kilogramm mehr abgenommen haben, als die Vergleichsgruppe, die ungenügend Wasser trank.
Wissenschaftler vermuten, dass dies vor allem daran liegt, dass Wasser den Magen füllt und man somit weniger Hunger verspürt.

Die Menge an Wasser, die der Mensch braucht, hängt von verschiedenen Faktoren ab: deinem eigenen Wasserhaushalt im Körper, deine körperliche Betätigung und dein Gewicht. Aber im Durchschnitt braucht der Mensch 2,7 – 3,7 Liter Wasserzufuhr pro Tag. Da die Nahrungsaufnahme etwa 20% unserer Flüssigkeitszufuhr ausmacht, muss man etwa 2 – 3 Liter Wasser (8 – 10 Gläser) trinken.
Eine Möglichkeit um zu ermitteln, ob du genug Wasser zu dir nimmst, ist die Farbe deines Urins. Der Urin sollte farblos bis leicht gelb sein. Andere Anzeichen einer zu geringen Wasserzufuhr sind: trockene Lippen, trockener Mund und geringes Wasserlassen.


2.  Sorge für ausreichend Schlaf.  Wer zu schlecht oder wenig schläft, isst mehr. Wenn du ausreichend Schlaf bekommst, musst du dich nicht mit kleinen Zwischenmahlzeiten „wachhalten“. Außerdem fördert Schlafmangel frühzeitiges Altern und wer will das schon?

3. Meditiere. Meditation beruhigt Gewissen und Seele.

4. Treibe Sport. Und dies nicht nur ein paar Mal in der Woche, sondern jeden Tag. Bewegung ist Leben. Studien haben bewiesen, dass ein tägliches Workout unsere Gesundheit, Lebensdauer, Gewichtsverlust aber auch eine höhere Knochendichte begünstigt. Bewältige kurze Wege zu Fuß. Nimm die Treppen anstatt des Fahrstuhls. Such dir einen Sport aus, der dir Spaß macht. Es kommt hier vor allem auf die Bewegung an, nicht auf Spitzenleistungen!


5. Suche dir eine sportliche Tätigkeit, die dir Spaß macht. Sportliche Betätigung besteht nicht aus Leiden. Es geht darum mit Freude und Spaß gesund zu sein. Durch Variation in deinen Betätigungen bleibt es interessant. Probiere statt eines Aerobic-Kurses, zu dem du dich von Woche zu Woche hinquälst, doch mal mit ein paar ansprechenden Tanzarten oder vielleicht mit Schwimmen.


6. Arbeite an verschiedenen Teilen deines Körpers. Beschränke dich nicht nur auf Ausdauertraining (Cardio). Gib deinem ganzen Körper ein bisschen Bewegung.


7. Iss mehr Früchte. Früchte beinhalten eine Fülle von Vitaminen und Mineralien. Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen, ist nicht das Selbe wie die gleichen Nährstoffe über frisches Obst zu uns zu nehmen. Die Auswahl an leckerem Obst scheint dabei so gut wie unbegrenzt: Wassermelone, Aprikosen, Avocados, Äpfel, Cantaloupe Melone, Grapefruit, Kiwis, Guave, Papaya, Erdbeeren, usw.


8. Iss mehr Gemüse. Gemüse ist, wie Früchte, wichtig für eine gute Gesundheit.  Ernährungsexperten empfehlen täglich 5 – 9 Portionen Frucht oder Gemüse. Probiere es doch mal mit Kidney Bohnen, schwarzen Bohnen, Spargel, Schnittbohnen, Sprossen, Champignons und Karotten. Neben der Einschränkung von Fleischkonsum könntest du sogar einen veganen Ernährungsplan ausprobieren.


9. Wähle helle Lebensmittel aus. Hellfarbige Früchte und Gemüse enthalten viele Anti-Oxidantien. Anti-Oxidantien sind gesundheitsfördernd, da sie freie Radikale, die unsere Zellen beschädigen, aus dem Körper entfernen. Hol dir also eine Ladung Gemüse und Früchte verschiedener Farben: Weiß (Bananen, Champignons), Gelb (Ananas, Mango), Orange (Orange, Papaya), Rot (Apfel, Erdbeeren, Tomaten, Wassermelone), Grün (Guave, Avocados, Gurke, Salat, Sellerie), Lila/Blau (Brombeeren, Auberginen, Zwetschgen).


10. Reduziere den Verbrauch industriell verarbeiteter Lebensmittel. Industriell verarbeitete Lebensmittel sind nicht gut, da erstens Nährwerte in der Herstellung dieser Lebensmittel verloren geht und zweitens sind die hinzugefügten Konservierungsstoffe schlecht für die Gesundheit. Viele industriell verarbeitete Lebensmittel haben einen hohen Salzgehalt, was zu hohem Blutdruck und Herzerkrankungen führt. Achte im Supermarkt darauf, ob bei den ersten fünf Inhaltsstoffen Salz oder Zucker steht. Gesunde Lebensmittel beinhalten diese Zutaten gar nicht oder nur zu einem sehr geringen Anteil.


11. Gehe/Jogge barfuß. Vieles spricht dafür, barfuß zu gehen. Unter anderem eine bessere Haltung und eine geringere Belastung für die Füße und Gelenke.Zudem ist ein Spaziergang ohne etwas unter den Füßen zu haben eine interessante Abwechslung im Alltag, die man zuletzt wahrscheinlich im Kindergartenalter so richtig genießen konnte.


12. Streiche negative Leute aus deinem Leben. Eine intakte, geistige Gesundheit ist ein wichtiger Bestandteil des bewussten Lebens. Du brauchst keine schädlichen Menschen in deinem Leben. Wenn du das Gefühl hast, dass ein Freund überkritisch oder ständig negativ eingestellt ist, überlege, ob diese Freundschaft dir gut tut. Mit der Zeit passen wir uns alle unserem Umfeld an. Mit dieser Erkenntnis kann man gar nicht genügend positive Menschen in seinem Umfeld haben.


13. Reinige dich von negativen Gefühlen. Auch von dir selbst benötigst du keine negative Einstellung. Wer unglücklich ist, isst als Kompensation oft mehr und ungesünder.


14. Vermeide „triggernde“ Lebensmittel. Unter triggernden Lebensmittel versteht man die Lebensmittel, die deinen Heißhunger anregen. Jeder hat andere „Trigger“ Lebensmittel, doch meist ist es Schokolade. Süßwaren, Chips, Kekse, oder alles mit einem hohen Raffinadezucker-, Salz-, Fett- oder Mehl-Gehalt. Diese Lebensmittel verursachen einen unausgeglichenen Blutzucker, deshalb hast du das Verlangen, mehr davon zu essen. Was sind deine Trigger Lebensmittel? Finde es heraus und streiche sie aus deiner Ernährung.


15. Atme tief ein. Sauerstoff ist lebenswichtig. Du weißt, wie man atmet, aber atmest du richtig? Die meisten von uns tun dies nicht – wir atmen flach und füllen nur ein Drittel unser Lungenkapazität. Deine Lungen müssen komplett ausgefüllt sein, dein Bauch dehnt sich aus und deine Schultern bewegen sich leicht.


16. Thematisiere emotionales Essen. Beim emotionalen Essen, isst man nur um eine andere Emotion außer Hunger zu befriedigen. Isst du, wenn du gestresst, traurig oder frustriert bist? Emotionales Essen wird dich nie mit Glück versorgen, da du versuchst eine Leere zu füllen, die sich mit Essen nicht füllen lässt. Essen gibt dir keine Liebe oder Fröhlichkeit. Es ist nur Essen. Auch wenn es lächerlich klingen mag, lohnt es sich mal ein paar Minuten darüber nachzudenken und zu hinterfragen, ob du bei dir selbst vielleicht auch solche Muster erkennen kannst.


17. Wenn du voll bist, höre auf zu essen. Viele von uns verlassen sich auf visuelle Anhaltspunkte, die uns suggerieren sollen, wann wir voll sind – der leere Teller ist hier das beste Beispiel. Jedoch solltest du auf dein Inneres hören, beispielsweise ob dein Bauch voll ist oder nicht. Fühl dich nicht verpflichtet deinen Teller leer zu essen.


18. Setze auf Vollkornprodukte. Vermeide Kohlenhydrate mit geschältem Korn so wie weißen (also den standardmäßig geschälten „Kochbeutel“-) Reis, Nudeln, Weißbrot und Lebensmittel mit weißem Mehl. Die Nährstoffe wurden beim Herstellungsprozess entzogen, sodass diese Lebensmittel viele Kohlenhydrate besitzen, jedoch wenig nährstoffreich sind. Wähle Vollkornprodukte wie Vollkornreis, Vollkornnudeln, Hafer(-brei) und Hülsenfrüchte. In diesen Lebensmitteln findest du Nährstoffe und Vitamine.


19. Vermeide ölhaltiges Essen. Reduziere deinen Fast Food Konsum und Lebensmittel wie Pommes, Süßgeback, Chips und allgemein frittiertes Essen. Diese Lebensmittel sind nicht nur fettig, sondern enthalten auch krebsverursachendes Acrylamyd. Grille oder dünste dein Essen. Im besten Fall isst du es roh.   


20. Vermeide zuckerhaltiges Essen. Damit sind Schokoladenriegel, Gebäck, Kekse und Kuchen gemeint. Diese Lebensmittel machen dich nicht nur nicht satt, sondern lösen in dir das Verlangen aus, noch mehr davon zu essen.


21. Kaufe Bio-Produkte. Biologische Lebensmittel werden ohne künstliche Stoffe, wie Pestizide oder Chemiedünger produziert und enthalten keine genetisch modifizierten Organismen. Immer mehr Leute kaufen Bio-Produkte und die Supermärkte passen sich ihren Kunden an. Gerade bei Äpfel oder Gurken, also bei Obst und Gemüse, bei dem wir die Schale häufig mitessen, sollte Bio die erste Wahl sein.

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