Biologische Wertigkeit

Je mehr ein mit der Nahrung aufgenommenes Protein dem Protein unseres Körpers ähnelt, desto höher ist der Anteil des Proteins, das in körpereigenes Protein umwandeln kann. So ist zum Beispiel das Protein aus Eiern unserem Körper so ähnlich, dass wir davon nur halb so viel Protein benötigen, um unseren Tagesbedarf zu decken als wenn wir unseren Tagesbedarf an Protein durch Weizenmehlprotein decken würden.

Die biologische Wertigkeit ist also insbesondere für Sportler wichtig, die viel Protein für ihre Muskulatur benötigen. Im Idealfall essen Sportler möglichst Protein mit einer hohen biologischen Wertigkeit als die doppelte Menge von Proteinen mit einer niedrigeren Wertigkeit. Auch bei der Erstellung eines gesunden Ernährungsplans findet die biologische Wertigkeit Anwendung. Wird bei der Zusammenstellung der Rezepte auf eine hohe biologische Wertigkeit der Proteine geachtet, musst du mengenmäßig weniger Protein essen um den Proteinbedarf des Körpers zu decken als es bei Proteinen mit einer niedrigen biologischen Wertigkeit der Fall wäre. Die Folge ist, dass du insgesamt weniger Energie aufnehmen musst um den Proteinbedarf deines Körpers zu decken und so z.B. eine gesunde Gewichtsreduktion leichter ist.

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